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Leben in Thailand

Geschäftsideen in Thailand


Auf einer anderen Seite hier hatte ich bereits über die Möglichkeiten berichtet, die Ausländern eventuell als Angestellte in einer thailändischen Firma zur Verfügung stehen.

Eine andere Möglichkeit in Thailand zu leben und zu arbeiten ist es eine eigene Firma zu gründen. Während der Firma selbst fast alle Möglichkeiten (Arbeiten) offen stehen, bleiben die Arbeiten für den Ausländer selbst jedoch beschränkt. Immerhin kann man jedoch in seiner eigenen Firma als "Managing Director" agieren und erhält auch eine Arbeitsgenehmigung für diesen Posten.

Es ist auch kein Problem in seiner eigenen Firma eine Arbeitsgenhemigung für eine spezialisierte Arbeit zu bekommen, wenn man über eine solche Befähigung verfügt. Hier also einige Ideen und Beispiele, was Ausländer so als Selbstständige in Thailand machen.

  • Inhaber einer Reiseagentur/Traveloffice: Wird oft von Reiseleitern genutzt, die mal in Thailand waren und gerne im Land bleiben wollen. Gut wenn man da Verbindungen zu großen Reiseveranstaltern hat, mit denen man Agenturverträge abschließen kann und dann deren Gäste vor Ort betreut.
  • Herstellung ausländischer Essensspezialitäten. Es funktioniert fast immer, wenn sich in Thailand deutsche, österreichische oder Schweizer Bäcker, Metzger oder Köche niederlassen. Man bekommt leicht eine Arbeitsgenehmigung für die Herstellung oder das Kochen von ausländischem Essen.
  • Tauchschule: Ist nicht mehr so das "Gelbe vom Ei". Da fast immer in irgendwelchen Nationalparks getaucht wird, bedarf es Sondergenehigungen und da man in der Touristenbranche tätig ist bedarf es der Mitgliedschaft in der TAT (Tourism Authority of Thailand). Damit sind wieder weitere Anforderungen an die Qualität und Größe des Tauchcenters und eine Unmenge an Papierkrieg verbunden. Es ist praktisch nicht mehr möglich klein einzusteigen, man muß gleich eine größere Summe auf den Tisch legen um einen entsprechenden Tauchshop hinzustellen, der allen Anforderungen gerecht wird. Tauchshops sollten naturgemäß in der Nähe des Wasers sein und dort, am Strand, sind die Mietpreise für Läden in astronomische Höhen geschossen und praktisch nicht mehr finanzierbar.
  • Barbesitzer: Da sich eine Firmengründung mit all dem Aufwand und den Kosten für eine Bar nicht lohnt, operieren die meisten ausländischen Barbesitzer illegal und lassen das Geschäft günstigstenfalls auf einen Thaipartner laufen. Für die entsprechende Alkohollizens brauchte man sowieso einen Thailänder. Ohne Firma aber auch keine Arbeitsgenehmigung und so stehen die meisten Ausländer mit einem Bein in ihrer Bar und mit dem andern im Knast. Aufgrund der fehlenden legalen Grundlage, wissen Barbesitzer auch oft nicht, wie und wo sie ein neues Visum herkriegen sollen. Da entstehen dann immer die Horrormeldungen über Visaverweigerung, Ausweisung usw.
  • Restaurantbesitzer: Bringt fast ähnliche Probleme mit sich wie eine Bar. Wer jedoch eine zuverlässige Thaifrau hat und das Restaurant seriös betreibt, kann mit der Frau zusammen etwa eine Partnership LTD gründen und hat so eine legale Geschäftsgrundlage für Visum und Arbeitsgenehmigung
  • Import/Export: Man kann entweder in Thailand produzierte Waren ins Ausland exportieren oder aber ganz spezielle Güter aus dem Ausland einführen und in Thailand verkaufen. In Phuket hat sich z. BSp. schon vor Jahren jemand damit selbstständig gemacht, Steckdosen, Schalter und viele andere Elektroartikel aus Deutschland zu importieren und an die ansässigen Ausländer zu verkaufen, wenn diese gerade ein Haus Bauen oder renovieren. Hat funktioniert, auch wenn Elektroartikel in Thailand sonst viel billiger sind aber meist eine schlechte und billige Qualität aufweisen.
  • Hotel/Resort/Guesthouse Besitzer: Ein gutes Geschäft, wenn man früh genug vor Ort war und das Land billig erwerben konnte. Wer hier zu spät kommt landet meist weit vom Strand oder Touristenzentrum entfernt und kann nur überleben wenn man ein gutes Marketing über das Internet oder Reisebüros im In und Ausland betreibt. Aufgrund der oft zahlreichen thailändischen Angestellten haben die Besitzer hier auch viel mit Personalproblemen zu kämpfen.
  • Web und Grafik Design: Das Geschäft ist ein bischen abgeflaut, da heute fast jeder einen eigenen Computer hat, aber es läuft nach wie vor: Internetseiten erstellen, Menüs für Restaurants und Hotels, Vorlagen für Visitenkarten usw.
  • Immobilien & Consulting Büros: Die Sache mit den Immobilien ist etwas schwieriger geworden, da Ländereien nicht mehr auf Firmen mit ausländischer Beteidigung eingetragen werden dürfen. Man kann aber immer noch genug mit der bloßen Vermittlung von Ländereien und Immobilien verdienen. Auch Beratungsbüros für unterschiedliche Bereiche funktionieren gut.