Leben in Thailand | Visum Thailand | Lebenshaltungskosten

Leben in Thailand

Als Rentner nach Thailand


Thailand eignet sich schon vom Klima her, besonders gut für ältere Menschen, vorausgesetzt natürlich, sie können die ständige Wärme dort gut ertragen. Daher gibt es viele, die im Alter nach Thailand reisen und dort eine längere Zeit verweilen, vielleicht sogar ganz in Thailand leben wollen.

Bei dem tropischen Klima in Thailand gibt es auch keine wirkliche Blütezeit, so dass es auch Asthmakranken und anderen Allergikern, in Thailand oft besser geht als in Deutschland.


Die im Vergleich zu Deutschland günstigeren Lebenshaltungskosten sorgen außerdem dafür, dass man sich auch mit einer geringeren Rente in Thailand wesentlich mehr leisten kann, als in Deutschland.

Ich habe hier einmal die wichtigsten Punkte, die für Rentner in Thailand interessant sein dürften, zusammengefasst:

Visum: Deutsche können ab einer Altersgrenze von 50 Jahren bei der thail. Botschaft oder Konsulat ein Non-Immigrant "O" Visa beantragen, gut für 1 Jahr und mit multiplen Einreisen. Jede Einreise ist immer gut für 90 Tage, dann wird eine Ausreise (Visarun) fällig.


Wer jedoch über 50 Jahre alt ist und gleichzeitig eine Rente im Gegenwert von mind. 65.000.- Baht nachweisen kann, kann das Visum bei der örtlichen Immigration in Thailand auf jeweils 1 Jahr verlängern lassen.

Dadurch entfallen die regelmäßigen Ausreisen alle 90 Tage. Alternativ kann für Leute, die eine geringere Rente haben, auch ein Festgeldbetrag von 800.000,- Baht auf einem thail. Konto oder eine Kombination aus Rente und Festgeld nachgewiesen werden um die Visaverlängerung zu erlangen.

Direkte Angehörige wie Ehepartner oder Kinder können ebenfalls die Verlängerung bekommen ohne die o. a. Beträge nachweisen zu müssen, dass nennt sich dann "Dependence" Visa.

Rentner in Thailand | Tropischer Strand

Rente nach Thailand:

Entgegen vielen Behauptungen, wird die normale deutsche Altersrente auch nach Thailand zu 100% ausgezahlt.

Das gilt aber nicht für andere Renten wie Berufsunfähigkeitsrente, Erwerbsminderungsrente oder Renten nach dem Fremdrentengesetz, etwa für Spätaussiedler. Hierbei gibt es viele Unwägbarkeiten, ob die Rente nun zu 100%, 70% oder sonst was oder gar nicht ausgezahlt wird. Bitte das mit der zuständigen Stelle abklären.

Die Rentenversicherung verlangt außerdem von Rentnern die im Ausland leben, regelmäßig (jährlich) eine "Lebensbescheinigung". Diese bekommt man normalerweise von der Rentenversicherung zugeschickt und muss sie dann jeweils bei einer in der Bescheinigung genannten Stelle (Botschaft, Krankenhaus, Polizei etc.) bestätigen lassen und zurück schicken. Für den Fall das das Formblatt in Thailand mal nicht ankommt, sollte man sich ein paar Vordrucke aus Deutschland mitbringen, die man dann jeweils zum Stichtag an die Rentenversicherung schickt.


Rentenberechtigte sind verpflichtet dem zuständigen Rententräger alle Veränderungen, dazu zählt im Falle von Thailand besonders der Verzug ins Ausland, unverzüglich mitzuteilen.

Rentenüberzahlungen, die durch Unterlassung einer solchen Mitteilung entstehen, müssen zurückgezahlt werden.

Bevor man als Rentner nach Thailand geht, sollte man das unbedingt mit der zuständigen Rentenversicherung absprechen, damit es später kein böses Erwachen gibt.
Zu diesem Thema gibt es hier außerdem ein Merkblatt (.pdf) zum Download


Ärztliche Versorgung: die ärztliche Versorgung in Thailand kann besonders in der Nähe der Touristenhochburgen Pattaya und Phuket als "sehr gut" bezeichnet werden.

In ländlichen Regionen dagegen ist besonders bei größeren, komplizierten Sachen Vorsicht geboten. Da lässt man sich dann besser in die entfernten, modernen Krankenhäuser in Bangkok, Pattaya oder Phuket bringen.

Jedoch haben auch einige andere Krankenhäuser in Thailand einen guten Ruf, andere dagegen sind eher Metzgerläden. Am besten vor Ort erkundigen, was von dem nächst gelegenem Krankenhaus zu halten ist.

Auch wichtig: Krankenversicherung für Rentner in Thailand

In den Touristenorten Pattaya und Phuket, gibt es außerdem Deutsch sprechende Ärzte.