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Leben in Thailand

Nach Thailand mit Tieren


Es häufen sich Anfragen, ob und wie man Haustiere mit nach Thailand nehmen kann. Hier ein paar allgemeine Informationen dazu:

Der Transport von Hunden und Katzen nach Thailand, stellt erst mal kein all zu großes Problem dar. Die meisten Fluggesellschaften erlauben grundsätzlich den Transport von Tieren. Kleinere Tiere können manchmal sogar in der Kabine mitgeführt werden, wenn sie die Maße und das Gewicht von erlaubtem Handgepäck nicht überschreiten. Ansonsten müssen sie in einer ausreichend dimensionierten und dafür vorgesehenen Transportbox, quasi als Cargo und zusammen mit Koffern und Taschen im Bauch des Fliegers transportiert werden.

Fragen Sie aber unbedingt vorher bei der Fluggesellschaft nach, die Vorschriften können da von Gesellschaft zu Gesellschaft durchaus unterschiedlich sein. Um unnötigen Streß durch Umladen bei den Tieren zu vermeiden, sollten Sie vielleicht in Erwägung ziehen, einen Direktflug, ohne Zwischenlandung, nach Thailand zu buchen.

Einreisebestimmungen für Tiere:
Für die Einreise nach Thailand brauchen Tiere ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis in englischer Sprache. Wohlgemerkt: Der Tierarzt muß für die Ausstellung dieses Zertifikates vom Staat dazu bevollmächtigt sein. Des weiteren ist ein Impfpass erforderlich, wobei das Tier mindestens 21 Tage vor der Reise gegen Staupe, Hepatitis, Tollwut, Leptospirose und Parvovirose geimpft sein muß. (Bei Leptospirose reicht auch ein negativer Test, max. 30 Tage vor der Reise)
Nach der Einreise müssen die Tiere für 30 Tage in einer geeigneten Quarantäne Einrichtung untergebracht werden, wobei wärend dieser Zeit angeordnete Gesundheitschecks und ggf. auch Behandlungen, voll zu Lasten des Eigentümers gehen.

Anmerkung zum letzten Punkt: Laut Berichten einiger Hundebesitzer, wird auf die 30 Tage Quaratäne bei der Einreise in den meisten Fällen offenbar verzichtet. (ohne Gewähr).

Thais und Tiere
Man muß sich damit abfinden, das es die Thais mit dem Leben und der gesundheitlichen Versorgung von Haustieren nicht ganz so eng sehen, wie das in Deutschland der Fall ist. Eine Ausnahme bilden hier vielleicht die Schoßhündchen einiger weiblicher, chinesischer Einwanderer. Tiere aller Gattungen werden oft in viel zu kleinen Käfigen auf Märkten angeboten und es gibt an vielen Urlaubsstränden zahllose streunende Hunde mit offensichtlichen Hautkrankheiten, um die sich keiner kümmert. Es soll auch Gebiete geben in Thailand, wo besonders Hunde ab und zu noch im Kochtopf landen, wenngleich dies offiziell wohl verboten ist. Außerdem sind speziell Hunde als Haustiere bei der muslimisch geprägten Bevölkerung im Süden des Landes (Phuket, Samui, Krabi, usw.) nicht sehr beliebt, werden aber meistens geduldet.

Medizinische Versorgung:
In den meisten größeren Orten oder Städten in Thailand gibt es niedergelassene Tierärzte. Dazu gehören insbesondere die Touristenhochburgen Bangkok, Chiangmai, Pattaya, Phuket, Krabi und Koh Samui. Sie müssen sich ggf. vor Ort darüber informieren, wo sich die nächste Tierarztpraxis befindet. Nach meinen Informationen können in diesen Praxen die üblichen Impfungen und Untersuchungen durchgeführt werden. Wie es mit aufwendigen Operationen und lebenserhaltenden Maßnahmen an Tieren aussieht, weiß ich allerdings nicht.

Die Informationen auf dieser Seite erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, insbesondere was die Einreisebestimmungen für Tiere anbelangt. Weitere Informationen dazu erteilen u.a. die thail. Botschaft & Konsulate in Deutschland.